Aktive Synthesen: Aus der Vorlesung “Transzendentale Logik” by Roland Breeur (auth.), Roland Breeur (eds.) PDF

By Roland Breeur (auth.), Roland Breeur (eds.)

Der vorliegende Ergänzungsband zu Husserliana Band XI Analysenzur passiven Synthesis enthält den letzten Teil der ursprünglichen Fassung der Vorlesung über `Transzendentale Logik' vom Wintersemester 1920/21, deren Hauptteil in Band XI veröffentlicht wurde. Diese Vorlesung spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Husserls Philosophie. Sie markiert den Übergang zur genetischen Phänomenologie, und sie ist Husserls erster durchgeführter Entwurf einer transzendentalen Logik. Der hier veröffentlichte Teil der Vorlesung diente Ludwig Landgrebe als Grundlage für die Ausarbeitung von Erfahrung undUrteil. Durch den vorliegenden Ergänzungsband wird die ursprüngliche Fassung dieser Vorlesung in ihrer Gesamtheit zugänglich gemacht. Dadurch werden die Analysen zur passivenSynthesis in ihren ursprünglichen transzendental-logischen Zusammenhang gestellt.

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Das bezeichnet ein Formensystem, das den unbestimmten "Gegenstanden" moglicher Urteile a priori vorgezeichnet ist; nach Abzug der relativierenden Syntaxen, die in den Termini beschlossen sein konnten, verbleibt eine allgemeine Typik der absoluten syntaktischen Stoffe, auf die aIle Urteile in ihren Termini als relative Stoffe zurtickweisen, mit anderen Worten eine Typik der letzten Gegenstandssinne, die nichts aus der Verstandestatigkeit Herstammendes mehr enthalten. Es sind Typen der ursprtinglichsten Gegenstande, die als Gegenstande moglicher Urteile, also Gegenstiinde moglicher Erkenntnis gedacht werden konnen.

Es ist eine fortschreitende Sinnesschopfung, eine fortschreitende Gegenstandskonstitution, und zwar eine ursprungliche und selbstgebende, eben im Verlauf der wirklich schopferischen Aktivitat. Aber in der vielgliedrig sich konstituierenden Einheit liegen vielerlei konstitutive Leistungen. Als die eine, fUr uns zunachst allerwichtigste Leistung bezeichnen wir die der Objektivation im pragnantesten Sinn. "Gegenstand" im volligen und eigentlichen Sinn ist mit sich selbst Identisches und ist ursprlinglich konstituiert als thematischer Gegenstand flir ein Ich in identifizierender Aktivitat.

Ebenso kann eine Bestimmung, die urspriinglich konstituiert ist in unserem Urteilen, aber nicht im aktiven Sinn gegenstandlich, wie zum Beispiel die kbrperliche Gestalt, zum eigenen Thema werden. In ihrer Erfassung bestimmt sich jetzt nieht das S; es selbst wird bestirnrnt und hat jetzt die Subjektform angenommen, und seine friihere Form der Bestimmung gehbrt jetzt nicht zum Sinn. In welchen Fallen auch hier die Marschroute vorgezeichnet ist, werden wir noch besprechen. Zu beachten ist, dass S als Urteilssubjekt die Subjektform hat, aber im Urteilen ist S und nieht S in dieser Form gegenstandlieh.

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